*Dani & Sarah* Der Berliner Firmenlauf 2017

Endlich mal wieder ein Wettkampf zusammen… so ging es uns durch die Köpfe, als wir zwei, wie so oft in den letzten Wochen, uns per Whatsapp über den aktuellen Stand der Dinge auf dem Laufenden hielten. Seitdem wir nicht mehr in der gleichen Firma arbeiten, nimmt die gemeinsam verbrachte Zeit im Alltag ab. Umso mehr freuen wir uns, wenn wir uns bei Trainingseinheiten, wie dem Mittwochs-Abends-Mädels-Lauf wiedersehen und auf der 10km Runde ordentlich schnattern können.

Letzten Mittwoch vertagten wir das Schnattern auf „nach dem Lauf“, denn zuerst wollten 5,5 km hinter sich gebracht werden. Wie es uns damit ergangen ist erfahrt ihr hier:

We are ready to run!

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*Dani* Road to Roth – Die Route wird neu berechnet

Die Wahrheit tut manchmal weh und es führt dennoch kein Weg vorbei. Die letzten Wochen habe ich oft mit mir gehadert. Ein Wechselbad der Gefühle mit Gedanken wie „das ist zu schaffen“, „sinnvoll ist das nicht“, „was bringt das schon“ und „aber ich will das doch so sehr“. 2017 ist sportlich gesehen bisher eine Bitch und bisher gab es wenig Grund zur Freude. Und seit dem Osterwochenende ist es nun „amtlich“: Ich werde dieses Jahr nicht in Roth starten und der Plan von der ersten Langdistanz wird 2017 nicht umgesetzt! Wie es dazu kam erfahrt ihr nun hier:

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*Dani* Trainingsplanung oder „Wünsch Dir was vom Coach“

Seit Januar 2016 lasse ich mir Trainingspläne von Sebastian aka „The Coach“ schreiben. Dabei habe ich den Luxus, dass er nicht nur Coach sondern zudem ein guter Freund ist und durch seinen Ehrgeiz dazu auch noch ein großes Vorbild. Manchmal möchte ich mit dem Kopf durch die Wand und er schafft es meistens mich auf dem Teppich zu halten. Er hat mich gut durch diese Saison gebracht und drum geht es genauso auch in die Nächste.

Bisher haben wir den Trainingsplan per Excel Datei und Dropbox ausgetauscht. Diese Saison wechseln wir zu Google Docs. Mal schauen, wie das so klappt. Ich habe Euch in den nächsten Abschnitten jeweils Auszüge aus der Trainingsplanung beigefügt.
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*Dani* Road to Roth – #Oktober 2016 bis Februar 2017

Es ist schon wieder so viel Zeit gegangen seit dem ich das letzte mal „Pieps“ gesagt habe. Sarah hält Euch dafür umso mehr auf dem Laufenden. Daher wird es nun Zeit, dass ich Euch die letzten Monate zusammenfasse.

Ja, Monate, denn eigentlich war der Plan, dass ich Euch auf meinem Weg zur ersten Langdistanz regelmäßig mit Neuigkeiten auf dem Laufenden halte. Und nun ist schon März und es geht schon bald ins Trainingslager. Na, dann muss es nun schnell gehen. Macht Euch auf einen schnellen Rückblick gefasst 🙂
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Danis Hamburg Triathlon Teil 4: Stop & Go + Endspurt im Tiefflug

Es geht weiter mit dem letzten Teil zum Hamburg Triathlon. Teil 3 endete mit dem Weg aus der Wechselzone zur Laufstrecke und mir schießen direkt wieder die Gedanken in den Kopf, wenn ich an die ersten Meter denke: locker ist anders. Und wenn der Coach direkt am Ausgang der Wechselzone einem zuruft „Dani, Schultern locker lassen, ruhig anlaufen und langsam mit 5:10 am anfangen“, dann weißt Du, dass es sich nicht nur schlimm anfühlt, sondern es auch wirklich so schlimm aussieht. Na, dann werden das grandiose 10km bis zum Zieleinlauf. 😉

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Danis Hamburg Triathlon Teil 3: Es gibt nur ein Gas … Vollgas!

Es ist schon eine Weile her, aber es geht nun endlich weiter mit den Wettkampfberichten. Nach dem Schwimmenbericht in Teil 2 folgt heute die Radstrecke des Hamburg Triathlons:

Den Neo bis zur Hüfte runtergezogen, Badekappe und Schwimmbrille in der Hand, so ging es über den nassen, blauen Teppich ab zur Wechselzone und irgendwie wollte dieser Weg kein Ende nehmen. Ich ärgerte mich noch über die Schwimmzeit und wusste, dass ich ein wenig auf dem Rad wieder gutmachen wollte. Also schnell den Neo ausgezogen, und in die Kiste gepfeffert, Helm und Brille auf und das Rad in der Hand. Da die Schuhe schon auf den Pedalen waren, geht es dann auch schon los Richtung Ausgang zur Radstrecke. Es war nicht so viel Verkehr in der Wechselzone und ich kam gut durch, stieg aufs Rad und zog mir die Schuhe nach ein paar Umdrehungen während der Fahrt an.
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Danis Hamburg Triathlon Teil 2: 3, 2, 1, Tröööööööt

Der Samstag und vor allem der selbige Abend verging wie im Flug, denn Finn, mein Rennrad, wollte noch aufgepumpt und die 1000 Dinge, die man im Wechselbeutel und für danach braucht, zurechtgelegt werden. Die Aufregung tat ihr übriges und die Nacht war dementsprechend kurz. Um 5:30 ging der Wecker, was für mich Nachteule wirklich mitten in der Nacht und keinerlei Begeisterung meinerseits dafür vorhanden ist. Und der Blick aus dem Fenster zeigte nicht Gutes: Es regnete! Weiterlesen

It never rains in (Southern) California … oder doch?

Mitte März war ich für eine Woche unterwegs in San Francisco um an der größten Game Developers Conference teilzunehmen. Auch so ein vorhaben, dass ich schon lange habe und das nun Wirklichkeit wurde. Aber nur für die Konferenz über den großen Teich? Nein, da gibt es doch so viel zu erleben. Daher habe ich mir ein paar Tage zusätzlich gegönnt.

IMG_0954Meine Unterkunft war ein AirBnB und mein Host Laura macht zufällig auch Triathlon. Daher konnte sie mir ein paar Tipps für die Umgebung geben. Hätte ich einen größeren Jet-Lag gehabt oder der innere Schweinehund wäre in Deutschland geblieben, dann hätte ich sogar noch schwimmen oder total übermotiviert auf eine Tartanbahn gekonnt. Na gut, hätte … hätte … Fahrradkette. Aber es lief auch so gut mit dem Training.

Ganz nach meinem Motto „no excuse“ ging es also auch in San Francisco weiter mit dem Trainingsplan. Und so ging es auch direkt am ersten Morgen mit einem Strandlauf los. Der Blick aus dem Fenster war alles anders als erwartet: Wolken, Nieselregen, Wind, trübe Stimmung. Aber ich hörte von meiner Unterkunft schon das Meer rauschen und daher ging es dann auch voll motiviert los. Und aus den Kopfhörern trällerte es „It never rains in Southern California“ … hahaaaaaa, das sehe ich mit eigenen Augen anders. 🙂

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Der Lauf war großartig: die Meerluft um die die Nase, Möwen, die an einem vorbeifliegen, die Wellen und die Kraft des Meeres. Genau so muss es sein. Den Rest des Tages habe ich dann mit Shoppen verbracht, denn die Geschäfte haben am Sonntag auf und es regnete den ganzen Tag.

Am nächsten Tag ging es dann wieder IMG_0915laufen, aber diesmal nicht nur am Strand, sondern einen Küstentrail entlang und dann über die Golden Gate Bridge um anschließend durch den Golden Gate Park und etliche Hügel zurück zum Ausgangspunkt zu laufen. Die Hügel fühlten sich nach Kilometer 16 wie Berge an, aber auch diese konnten meine gute Laune nicht trüben. Es war sonnig und der Ausblick von der Golden Gate Bridge großartig.

Abends ging es mir Arbeitskollegen auf eine Bootstour um die Golden Gate Bridge bei Sonnenuntergang zu bestaunen. Seht selbst, es braucht keine großen Worte:

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Tag 3 in San Francisco war für mich dann doch das Highlight, denn ich habe mir ein Rennrad ausgeliehen. Das geht dort erstaunlich gut, auch wenn es ganz schön teuer ist (ca. 50 Euro pro Tag). Aber es hat sich gelohnt. Es ging also wieder über die Golden Gate Bridge und dann in die Hügel entlang der Küste.
Eine kleine Pause gab es an der Südwestspitze, IMG_0955denn den Ausblick muss man ja auch mal genießen, die Beweisfotos für Euch wollen geschossen werden und dann ging es weiter auf und ab bis ich wieder an der Golden Gate Bridge ankam. Die Begeisterung endlich wieder draußen fahren zu können und dann noch kurzer Hose und Shirt …  unbezahlbar! Ich mag meinen Rollentrainer … *hust*… ok, es ist eine Hass-Liebe, aber Sonne und Meer ist einfach der Hauptgewinn. Da macht Training gleich viel mehr Spaß.

Ok, ich höre nun auf zu schwärmen und ich bin ja nun auch wieder zurück in Deutschland. Und inzwischen ist auch hier der Frühling angekommen.