*Dani* Road to Roth – #Februar 2017

Der Februar ist nun auch schon wieder länger vorbei, jedoch komme ich erst jetzt gerade dazu den Beitrag zu schreiben, denn ich sitze just in diesem Moment im Flugzeug und bin auf dem Weg ins Trainingslager nach Teneriffa. Yaaaay! Aber nun erstmal der Februar in der Zusammenfassung:

Monatsübersicht Februar

Das Motivationsloch und die Depri-Stimmung aufgrund der Verletzung aus November bis Januar setzte sich auch noch ein wenig im Februar fort. Doch so langsam kamen auch Zweifel, ob Roth dennoch zu schaffen sein wird. Immerhin waren es nur noch 5 Monate und mein Trainingsumfang eher unterirdisch. Gerade die Laufkilometer, die für einen Marathon erbracht werden sollten waren in weiter Ferne. Vom Coach kamen natürlich auch irgendwann die mahnenden Worte „Wenn Du Roth schaffen willst, dann muss nun langsam mal was kommen!“ und damit schloss ich mit mir selber den folgenden Deal: trust the process und schaue von Woche zu Woche was geht.

In der 2. Woche musste mal wieder aufgrund von anderweitigen Terminen und Herausforderungen der Trainingsplan angepasst werden. Die Aktualisierung wurde, wie auf dem Bild zu sehen, via WhatsApp angekündigt mit …

Die spezielle Art der Motivation 😉

Ich erinnere mich noch wie ich genau zu dem Zeitpunkt einen Kaffee im Büro schlürfte und bei der Nachricht noch überlegte, ob ich das Google Doc mit dem Plan überhaupt öffnen möchte. Es führte ja doch kein Weg drumrum und ich wusste, dass es bei so einer Ankündigung irgendwas mit Intervallen sein musste. Es kam noch schlimmer, denn es war quasi ein EINZIGES 20 Minuten Intervall mit voller Power, die ich über diesen Zeitraum konstant treten kann … all in … und ich solle die durchschnittliche Wattzahl anschließend mitteilen. Aye aye Sir, wird gemacht. Ich fasse zusammen: 10 Minuten einrollen und das Mantra „embrace the pain“ gebetsmühlenartig ins Hirn hämmern, gefolgt von 10 Minuten „chacka, das wird“, weiteren 5 Minuten „was ein Scheiß, ich brech bei 15 Minuten ab, sonst kipp ich vom Rad“, um dann bei den letzten 5 Minuten wirklich bei jedem Atemzug vor mich hinzuröcheln. Meine Nachbarn müssen sich gedacht habe, dass Darth Vader in Wirklichkeit eine Frau ist und gerade ein Kind bekommt. Das war im Prinzip das erste mal nach 3-4 Monaten mit einer richtig harten Einheit und im Nachhinein der Punkt, wo der Kampfgeist wieder zum Leben erwachte.

Meinem Wunsch nach vielen kürzeren Einheiten folgend, wurden fortan 30-45 Minuten Lunch Sport Workouts eingeplant. Auf dem Plan steht seit dem Laufen auf dem Laufband wiederkehrend drauf, da es für den kaputten Fuß nicht so unangenehm wie auf Asphalt ist. Und Stabi mittags im Gym ist auch nicht so schlimm wie morgens extra 1 Stunde früher aufstehen zu müssen. 😀

Seightseeing & Shopping in Barcelona

Mitte Februar hatten Susi, Cathrin und ich aka. die Swim Chickz einen Trip nach Barcelona geplant, bei dem Susi und ich den Halbmarathon laufen wollten. Aber, ihr könnt es euch denken, war ich weit weg davon einen Halbmarathon laufen zu können, so dass sich Susi auf 2 Supporter freuen konnte. So richtig warm war es leider auch in Barcelona an diesem Wochenende nicht, jedoch für eine neue Lauf-Bestzeit eigentlich optimal.

Susi bei Kilometer 7

Wir feuerten Sie bei Kilometer 7 an, nachdem zuvor die Profis an uns vorbeigesaust waren. Was für eine beeindruckende Geschwindigkeit. Susi strahlte uns an und sie hatte Spaß, wir klatschen sie ab und dann war sie auch schon wieder weg. Übrigens tauchte sie früher als erwartet und vor dem eigentlich geplanten Pacemaker auf, woraufhin Cathrin und ich die potentielle Zeit für Kilometer 20 errechneten, unserem 2. Susi-Support-Stop. Wir liefen zur abge-sprochenen Markierung und hörten auf dem Weg dahin, dass die Profis gerade ins Ziel einliefen. Am vereinbarten Spot kam Susi wieder grinsend angelaufen und ich lief 100m neben ihr her. Mit einem „gib Vollgas & see you behind the finish line“ verabschiedete ich eine etwas erschöpfte, aber immer noch gut gelaunt Susi und den kurzen Gesprächsfetzen konnte ich entnehmen, dass sie ihr Ziel, eine neue persönliche Bestzeit erreichen wird.

Rockige Unterstützung

Mit einem dementsprechend breiten Lächeln nahmen wir Susi hinterm Ziel in Empfang und es bleibt zu sagen: Eine gut organisierte Veranstaltungen, lauftechnisch angenehme Temperaturen, gute Stimmung an der Strecke durch Rockbands, Trommel-Gruppen, viele Zuschauern im Zielbereich und ein internationales Teilnehmerfeld. Irgendwann werde ich da vielleicht selber mal starten, empfehlen kann ich sie auf jeden Fall.

Zum Ende des Februars kann ich zumindest mit Erfolg vermelden, dass ich so langsam wieder im Rhythmus bin, auch wenn es nach wie vor ein Kampf ist, denn so richtig leicht ist keine Einheit. Die schönste Einheit war an einem Mittwoch, an dem ich endlich wieder mit den Lauf-Mädels inklusive Sarah die 10km Runde absolvieren konnte (schaut auch gerne bei der Zusammenfassung von Sarah für Februar vorbei).

So viel gesundes Zeugs. 😉

Die Anzahl der Einheiten (30) und der Umfang (26 Stunden) nahm im Verlauf des Februars langsam aber stetig zu und in diesem Zusammenhang auch der Hunger.Hinsichtlich Ernährung hatte ich mir nun vorgenommen, dass ich etwas mehr Disziplin an den Tag legen wollte und die „leeren“ Kohlenhydrate (Getreide, Zucker) weitestgehend vermeiden möchte. Demnach ist alles was ich für die Ernährung außerhalb der Trainingseinheiten benötige auf dem Bild zu sehen. Nicht zu vergessen ist jedoch noch Waschmittel, denn die Berge von Sportklamotten wollen ja zeitnah wieder einsatzbereit sein. 😉

Zeitnah ist auch das Stichwort, denn gleich lande ich auf Teneriffa und ab da heißt es dann: eat, train, rest, eat, train, rest, eat, sleep, repeat! Love what you – do – what you love!

2 Gedanken zu “*Dani* Road to Roth – #Februar 2017

  1. Pingback: *Dani* Road to Roth – #Oktober 2016 bis Februar 2017 | Triathlon by Accident

  2. Pingback: Sarah: Alles neu macht der… Februar | Triathlon by Accident

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