Sarah: Alles neu macht der… Februar

Huch, da war der Februar auch schon vorbei! Was für ein kurzer Monat! Trotzdem ist aber trainingstechnisch einiges passiert.
So langsam gewöhne ich mich wieder an den triathlontypischen Organisationsaufwand und hatte weniger als letzten Monat mit meinem Sarah-typischen Chaos zu kämpfen. Meine derzeitige Lösung sieht übrigens so aus: Montags geht es mit Lauf- und Fitnessstudioklamotten in der Sporttasche und Schwimmsachen im Rucksack los zur Arbeit. Ich habe natürlich auch noch eine Handtasche dabei, deswegen bin ich immer so bepackt, dass ich kaum aus meiner Wohnungstür herauskomme. Das hat aber den Vorteil, dass ich für einen Großteil meiner Sporteinheiten die Sachen schon auf der Arbeit habe und dann flexibel entscheiden kann, ob ich zu Hause oder bei meinem Freund schlafen möchte. Für das Schwimmen am Montag, den Lunchlauf am Dienstag, das Laufen am Mittwoch und die Yoga- und Schwimmeinheiten am Donnerstag bin ich dann schon immer ganz gut ausgerüstet. Etappenweise kommen die entsprechenden Klamotten dann wieder mit nach Hause, die Taschen werden umgepackt und für ihren neuerlichen Einsatz am Montag bereit gemacht. Wie handhabt ihr denn den Triathlon-Sportklamotten-Wahnsinn? Wie sorgt ihr dafür, dass immer alles zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist?

Auch diesen Monat habe ich wieder festgehalten, wie viel Zeit ich welcher Sportart gewidmet habe – und so sah der Februar aus:

Trainiert habe ich im Februar knapp 25,5 Stunden, wieder einmal weniger als auf dem Plan stand, aber das ist vollkommen okay, wie ich finde. Erstaunlicherweise sind im kurzen Monat Februar sogar anderthalb Stunden mehr Training zusammengekommen als im Januar!

Das Radfahren nahm zeitlich den kleinsten Teil ein. Nur zweieinhalb Stunden habe ich auf meiner Rolle im Wohnzimmer verbracht, viereinhalb Stunden hätten es planmäßig werden sollen. Aber ganz ehrlich: Die Radform kommt vor allem beim Draußenfahren. Ich freue mich jetzt schon auf die erste Ausfahrt mit Sonne auf der Haut und Wind um die Nase! Und so, wie sich der Berliner Frühling anlässt, ist es auch bald so weit.

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Abends halb zehn auf der Rolle… lalalalaaaaaangweilig. 😉

Im Februar bin ich außerdem knapp 6:40 Stunden gelaufen und habe dabei gut 61 Kilometer zurückgelegt. Auf dem Plan stehen neben den für die jahreszeittypischen Grundlageneinheiten mittlerweile auch schon einige Intervalle. Die Intervalle machen mir besonders viel Spaß, ich habe das Gefühl, dass sich meine Laufform langsam wieder aufbaut und ich auch langsam wieder schneller werde. Aber ich würde mir wünschen, dass ich im nächsten richtigen Trainingsmonat noch ein paat mehr Laufeinheiten unterbringen kann.

Processed with Rookie Cam

So schönes Februarwetter! Da muss man vor Glück die Laufschuhe gen Himmel strecken!

Erstaunlicherweise nahm das Schwimmen diesen Monat die meiste Zeit ein. Das lag natürlich ausnahmslos am Happy Swim Weekend, das mir allein schon zu über 7 Stunden und 10.000 Metern im Wasser verholfen hat – und es hat unglaublich viel Spaß gemacht! 4.500 Meter bin ich im Februar auch noch auf eigene Faust geschwommen. Damit sind im Februar über 10 Stunden und über 14.000 Meter zusammengekommen. So viel bin ich noch nie in einem Monat geschwommen. Ich bin stolz drauf und versuche, beim Schwimmen dran zu bleiben, damit ich künftig nicht mehr als Letzte aus dem Wasser gehen muss.

hsw

10.000 Meter geschafft! Und den Sprung vom 3er auch! Juuuhuuuuu 🙂

Zu guter Letzt habe ich noch deutlich mehr Zeit als erwartet mit Stabilisations- und Kraftübungen verbracht. Fast 7 Stunden habe ich dem Thema Stabi im letzten Monat gewidmet, und damit mehr als dem Radfahren und Laufen… ups. Zu diesem Themenbereich zähle ich übrigens alles von Yoga, über Zugseiltraining bis hin zu den klassischen Übungen wie Unterarmstütz und Kniebeugen. Ich bin momentan echt großer Fan von Stabi-Übungen, weil ich sie einfach super in meinen Alltag einbauen kann: Morgens noch 10 Minuten Zeit, bevor ich los muss zur Arbeit? Zugseiltraining! Den ganzen Sonntag über faul gewesen? Dann noch ein paar Planks, Squats, Sit-ups! Viel los auf der Arbeit? In der Mittagspause ab zum Yoga!


Wie lief der Februar denn bei euch? Habt ihr euch mit dem Rad schon ins Freie gewagt oder vielleicht, so wie ich, ein bisschen die Rolleneinheiten gekippt? Wer neugierig ist, wie es Dani im Februar erging, der kann direkt hier weiterlesen.

4 Gedanken zu “Sarah: Alles neu macht der… Februar

  1. Das liest sich ja richtig gut. Finde auch, dass submit der Menge an Stabi auch super Grundlagen setzt. Vor allem für intensive Einheiten, um beim insbesondere beim Laufen und Schwimmen die Körperspannung lange aufrechtzuerhalten. Bei mir ist immer noch etwas Chaos. Vor allem im Kopf, weil ich so viel unterwegs bin. Da ist geregeltes Training und die mir so lieb gewonnene Routine schwierig. Das sorgt auch weiterhin dafür, dass ich schon mal mit Handtuch unter der laufenden Dusche stehe oder wieder etwas fürbass Lauf- oder schlimmer noch Schwimmtraining vergessen habe. Letzteres ist bei mir absolut nicht erwähnenswert. Ups. Aber dafür hocke ich super gern auf meiner Rolle. Wird aber echt Zeit, dass es raus gut. Wünsche dir einen tollen März.

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    • Dann hoffe ich mal, dass sich das Chaos ein bisschen legt, liebe Din! Ansonsten wird bestimmt im Trainingslager auch viel geschwommen bei dir, oder?
      Ich freue mich ja schon unglaublich aufs Radfahren an der frischen Luft, das habe ich über den Winter echt am meisten vermisst. Ich freu mich schon auf deine Trainingszusammenfassung für den März!

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  2. Pingback: *Dani* Road to Roth – #Oktober 2016 bis Februar 2017 | Triathlon by Accident

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