Sarah: Das war 2016

Das Jahr 2016 sollte meine zweite Triathlonsaison werden – und sie war definitiv geprägt von unglaublichen vielen neuen Erfahrungen! Soooo unglaublich viel habe ich letztes Jahr zum ersten Mal gemacht und es war unglaublich toll, aufregend, beängstigend, anstrengend und bereichernd.
So sah mein Triathlonjahr in der Kurzfassung aus:
  • Das erste Mal einem strukturierten Trainingsplan folgen
  • Das erste Mal Schwimmseminar mit MyGoal
  • Das erste Mal Trainingslager
  • Das erste Mal gesponsort werden
  • Das erste Mal durch gekrault
  • Das erste Mal „verletzt“ und nicht angetreten

Das erste Mal strukturiert trainieren

Für 2016 hatte ich große Pläne! Ich wollte meine Zeit für die Olympische Distanz verbessern und obendrein im Spätsommer meine erste Mitteldistanz angehen. Da ich ja noch ein Triathlonfrischling war bzw. bin und einfach auch noch nicht sehr lange regelmäßig Sport treibe, war mir klar, dass ich professionelle Unterstützung brauchen würde.
Nach einiger Online-Recherche habe ich mich das MyGoal Team entschieden. Warum?
Also zu allererst einmal sind MyGoal Trainingspläne BEZAHLBAR – und das ist für mich schon ein entscheidender Punkt. Für mich ist es tatsächlich immer noch unfassbar, wie viel Geld ich für mein – ja immer noch relativ neues – Hobby ausgebe. Anfang 2016 hatte ich außerdem erst 3 Triathlons gemacht und war insgesamt skeptisch, ob ich so viel Sport lange durchziehen würde.
Ausschlaggebend war aber letztendlich die Einstellung des MyGoal Teams im Allgemeinen und meiner Trainerin Anke im Speziellen. Das Motto lautet „Komm gesund ins Ziel“ – und genau das wollte ich. Im Vordergrund standen für mich nicht neue Bestzeiten, sondern vor allem Spaß bei der Sache und Gesundheit. Dazu kommt, dass Anke die Trainingspläne Monat für Monat genau auf mich ausrichtet – also auf meinen Zeitplan, meine Einschränkungen, meine Stärken und Schwächen.
Gesagt, getan, los ging es also im Januar 2016 mit meinem ersten Trainingplan, der mich über die Monate variierend immer so 5:30-12 Stunden pro Woche auf Trab hielt. Das war für mich vor allem organisatorischer Aufwand – wer kennt das schöne Gefühl nicht, ohne Badeanzug in der Umkleide zur Schwimmhalle zu stehen? Unbezahlbar.

Das erste Mal Schwimmseminar mit MyGoal

Jaha. Das Kraulen. My Nemesis.
Im Kraulen bin ich ja bekanntermaßen eine Niete – vor allem wenn ich mir anschaue, wie ich 2016 wieder angefangen habe. Da musste schnell Abhilfe geschaffen werden, und sie kam in Form des MyGoal Schwimmseminars in Berlin.
Einen ganzen Tag lang haben wir uns dort mit dem Thema kraulen aus allen möglichen Perspektiven beschäftigt und es war wirklich toll. Von der theoretischen Grundlage bis zur angewandten Stabi Trainingseinheit war alles dabei. Am besten hat mir die gemeinsame Zeit im und am Pool gefallen – dort wurden wir über und unter Wasser beim Schwimmen gefilmt und haben diverse technische Schwimmübungen gemacht. Es war toll und hat mich definitiv einen Schritt nach vorn gebracht, was das Schwimmen angeht.
Hier hat das MyGoal Team übrigens selbst einen tollen Blogeintrag zum Thema geschrieben – mit Videos (ich bin auch dabei! Haha!)
schwimmseminar_20160402-img_7723_1180px

Anke vom MyGoal Team zeigt, wie’s geht. Memo an mich: Die Schwimmbrille sieht echt bescheuert aus.

Das erste Mal Trainingslager

Noch ein erstes Mal! Und so ein tolles! Trainingslager – Sonne, Meer, Urlaub, Sport! Als Kind war ich nie im Trainingslager, denn: Ich mache ja wirklich noch gar nicht so lange regelmäßig Sport.
Jedenfalls ging es im April in den Club La Santa nach Lanzarote, für eine Woche. Und halleluja, was war das für eine Woche. Ich bin gefühlt ewig und mit schwindelerregend hohem Puls durch die Berge Lanzarotes gefahren, war unter freiem Himmel im Pool und in der Lagune schwimmen und  konnte tausend tolle Stabi-Angebote wahrnehmen. Unglaublich toll, und am liebsten würde ich beim Schreiben dieser Zeilen gleich nochmal los fliegen. Das einzige Manko: Ich hätte nach der Rückkehr ins kühle Deutschland noch 2 oder 3 arbeitsfreie Erholungstage einplanen sollen.

foto-24-04-16-14-16-49

Belohnung nach dem Bezwingen von Lanzarotes Killerbergen!

Das erste Mal gesponsort werden

Ja – auch ganz unfassbar! Fürs Multipower Tri-Team beworben und – tadaaaa – genommen worden!
Ich hatte ja keine Ahnung, worauf ich mich da einlassen würde, aber letztendlich war es so ein tolles Erlebnis. Die wunderbaren Menschen, die ich in den 10 Wochen mit dem Mutlipower Tri-Team kennenlernen durfte, haben das Erlebnis wirklich zu dem gemacht, was es war.
Dazu kamen noch unglaublich tolle Trainingseinheiten mit der wunderbaren Manu Dierkes und dem stets strahlenden Mathias Lehne – wirklich tolle, fähige, positive Coaches, von denen ich in kurzer Zeit richtig viel lernen konnte. Natürlich wurden wir auch noch mit besten Material (Sportklamotten, Luxusneoprenanzüge von BlueSeventy, schnikes Carbonrad von Canyon) ausgestattet.
Und dann der Hamburg Triathlon – ich hab ihn so sehr genossen wie selten einen Triathlon davor. Die Betreuung vor Ort war super und es war ein nahezu unbeschreibliches Gefühl, den Zieleinlauf in Hamburg zu zelebrieren und danach dem Team und den Coaches in die Arme zu fallen.

2016-07-19 11.24.40

Das Multipower Tri-Team, glücklich im Ziel

Das erste Mal durch gekrault

Ein kleiner Schritt für die Menschheit, ein RIESENschritt für mich! Ich konnte endlich meine psychologische Barriere durchbrechen und die verdammten 1500 Meter der olympischen Distanz durch kraulen – sowohl in Berlin als auch in Hamburg. Mein ganz persönlicher Trick: Ich habe beim Freiwasserschwimmen unter Wasser komplett die Augen zu. Auch beim Atmen mache ich sie nur zwischendurch auf und natürlich um mich alle paar Züge über Wasser zu orientieren. Aber ganz ehrlich: Wenn man in der Alster oder der Spree schwimmt, will man nicht sehen, was da unter einem ist. Nein nein nein.
DSC_1032

Stolz, endlich durch gekrault zu sein, beim Schwimmausstieg des Berlin Triathlons

Das erste Mal „verletzt“ und nicht angetreten

So erfolgreich und schön das Jahr auch war – es gab für mich auch eine Niederlage. Ich hatte für 2016 meine erste Mitteldistanz geplant, den BerlinMan. Und leider konnte ich sie letztendlich nicht antreten. Schuld waren interessanterweise die sogenannten Mutterbänder: Bänder und Sehnen, die die Organe an Ort und Stelle halten. Bei mir waren sie durch den plötzlichen starken Anstieg des Trainingsumfangs gereizt – nach jeder Belastung, die Erschütterungen mit sich brachte (also nach dem Laufen und Radfahren) hatte ich starke Schmerzen im unteren Bauchbereich. Hätte ich trotzdem an den Start gehen können? Sicherlich. Hätte ich die Mitteldistanz trotz Schmerzen finishen könnten? Bestimmt. Aber so möchte ich nicht Triathlon machen. Ich möchte gesund und mit einem Lächeln ins Ziel kommen können, auch wenn es anstrengend wird. Und wenn mein Körper mir sagt, dass diese Distanz noch zu viel ist… dann muss das halt warten. Ich habe ja hoffentlich noch viele Triathlonjahre vor mir.
Rückblickend war es für mich die richtige Entscheidung, nicht an den Start zu gehen. Aber die Entscheidung ist mir wirklich schwer gefallen und sie hat mich im Spätsommer wirklich traurig gemacht. Ich habe so viel trainiert wie noch nie in meinem Leben, habe versucht, Freunde und Beruf, Gesundheit und bis zu 12 Stunden Training pro Woche unter einen Hut zu kriegen und es hat einfach nicht richtig geklappt. Das hat wirklich weh getan. Aber ich weiß auch: Das war nicht mein letzter Mitteldistsnzangriff und mit ein bisschen mehr Zeit wird das auch was. Gesund und mit einem Lächeln.

Und sonst so?

Das Jahr 2016 hatte natürlich auch noch viel Anderes für mich auf dem Plan. Ich hatte zum Beispiel so viele Rennradplatten wie noch nie und kann Schläuche jetzt im Schlaf wechseln. Dann ist meine Garmin Forerunner 920 XT kaputt gegangen und hat mir einen Hamburg Triathlon beschert, in dem ich nicht ein einziges Mal auf eine Uhr geschaut habe. Toll war das! Und ich bin beim Airport Night Run meine persönliche Bestzeit über 10 Kilometer gelaufen: 52:10 min.
Alles in allem war es ein spannendes, lehrreiches Jahr – und ich freue mich schon auf das Nächste!
Post-Race-Selfie-Airport_Night_Run-2016

Prost! 2016 war ein erfolgreiches Jahr!


 

Wie war euer Jahr 2016? Gab es auch viel Neues, Anstrengendes, Aufregendes? Erzählt mal!

3 Gedanken zu “Sarah: Das war 2016

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s