Danis Hamburg Triathlon Teil 1: Ist es schon soweit?

Die Zeit scheint zu fliegen, denn es ist nun schon Juli und die Triathlon-Saison voll im Gange. Und genau damit stand nun nach der olympischen Distanz in Berlin und einer Sprint Distanz in Düsseldorf (Berichte folgen demnächst noch) der erste Saisonhöhepunkt im Kalender, der Hamburg Triathlon über die olympische Distanz.

Die Vorbereitung

Angemeldet haben sich Sarah und ich bereits im Dezember, denn wer in Hamburg starten möchte, der muss schnell sein, da die Startplätze sofort ausverkauft sind. Und ab da stand dann auch fest, dass dies das Highlight über die olympische Distanz für 2016 werden sollte.

Und so fing die Vorbereitung ab Januar mit individuellen Trainingsplänen und Trainern an. 6 Monate sind vergangen und der Tag stand kurz bevor. In der letzten Woche wurde das Trainingspensum auf ein Minimum zurückgefahren, um erholt an den Start zu gehen. Dafür stieg die Nervosität an. An was man alles denken muss. Vor unserem ersten Triathlon haben Sarah und ich ein Google Doc erstellt und es trägt seit dem den Titel „DIE Liste“. Jedes mal vor einem Wettkampf wird sie nun wieder herausgekramt, damit wir auch wirklich nichts vergessen. Sobald ich an dem Punkt „Schminke“ angekommen bin muss ich schmunzeln. Dieses mal ganz besonders, da die Mädels vom Film „Wechselzeiten“ wirklich mit Lip Gloss in er Wechselzone die Lippen anmalten, bevor es auf die Laufstrecke ging. Diesen Film haben wir uns natürlich als Vorbereitung kurz vor dem großen Tag noch einmal angeschaut. Aber zurück zum Thema …

Die Strecke für den Hamburg Triathlon 2016

Die Strecke für den Hamburg Triathlon 2016

Der Tag davor

Am Samstag ging es mit meiner Mama im Schlepptau auf den Weg nach Hamburg. Neben dem ganzen Triathlon-Equipment musste auch noch etwas Urlaubsgepäck verstaut werden, denn nach Hamburg sollte es noch für ein paar Tage an die Ostsee gehen. Ich kam mir vor als würde ich für 3 Wochen verreisen… 😀
Da ich im Jahr zuvor bereits als Zuschauer in Hamburg war, wusste ich schon, was mich  dort rund um den Rathausplatz erwartet. Jedoch schaut man sich den Jungfernstieg und die braune Plörre von Alster noch mal genauer an, wenn man am nächsten Tag dort schwimmen „darf“. Auch wenn man sich in dem Moment fragt, wie man auf die Idee kommen konnte und sich dafür angemeldet hat?!?! Die Stimmung aber so toll, dass es einem schnell wieder einfällt: Dieses Kribbeln, die Aufregung, die Spannung und die ganzen Verrückten aka Triathleten, die genau das gleiche Ziel haben – das Erdinger Alkoholfrei nach dem Zieleinlauf!

Es ist nicht alles Gold was glänzt ... oder als Farbe gold bezeichnet wird!

Es ist nicht alles Gold was glänzt … oder als Farbe gold bezeichnet wird!

Also schnell den Startnummernbeutel abgeholt und die Badenkappenfarbe gecheckt. Das Resultat: Es geht noch schlimmer als froschgrün vom Berlin Triathlon, denn der Anblick meiner Badekappe erinnerte mich mehr an, sorry, Kotze, als an die offizielle Bezeichnung von „gold“. Aber seht selbst.

Im Anschluss ging es erst über die Messe und da wurde der Kaufrausch befriedigt, denn ich hab mich in einen neuen Triathlonanzug verliebt. Anmerkung: Natürlich wollte ich diesen Anzug am nächsten Tag anziehen. Als ich das meinem lieben Coach erzählte, kam die passende Antwort „nein, keine Experimente am Raceday“ prompt zurück. Hmpf!

Nachdem Sarah mit dem Fotoshooting und Interview für das Multipower-Team fertig war schauten wir uns gemeinsam das Rennen der Profi-Frauen an, wie sie an uns mit den Rädern vorbeiflogen und im Anschluss mit einem atemberaubenden Pace an uns vorbeiflitzten.

Und dann war der Tag auch schon fast vorbei. Zum Abschluss gab es Pasta und auf dem Rückweg zur Unterkunft jubelten meine Mama und ich noch den Profimännern zu, die sich durch Regen kämpften.

So viel für heute. Im nächsten Teil erfahrt ihr, ob ich im alten oder neuen Trisuit gestartet bin, wie es sich anfühlt in der Alster zu schwimmen, über die Reeperbahn zu düsen, entlang der Alster und am Ende auf dem Rathausplatz ins Ziel zu laufen.

Sarahs Bericht vom Hamburg Triathlon findet ihr hier.

Ein Gedanke zu “Danis Hamburg Triathlon Teil 1: Ist es schon soweit?

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