Sarahs Hamburg Triathlon Teil 1: Der Auftakt zum großen Tag

Wenn große Ereignisse ihre Schatten voraus werfen, ist es bei mir immer so: Ganz, ganz lange ist das Ereignis mental in ganz, ganz weiter Ferne. Und dann ist es aus dem Nichts auf einmal da.

Genau so war es natürlich auch mit dem Hamburg Triathlon. Erst dachte ich mir: „Du hast noch ewig Zeit“ – und dann saß ich auf einmal mit Sack und Pack im Mietwagen und fuhr am Samstagmorgen um 8 Uhr von Berlin nach Hamburg.
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Habt ihr auch so viel Zeug?

Normalerweise wäre ich natürlich total aufgeregt. Aber eine der vielen tollen Sachen am Multipower Tri-Team ist, dass man a) die ganze Zeit von tollen Menschen umgeben ist und b) man als Teammitglied ohnehin volles Programm hat.
Ich kam also – wie immer zu spät – am Multipowerzelt auf der Triathlonmesse am Jungfernstieg an und nach den üblichen Begrüßungsumarmungen ging es eigentlich auch schon los: auf zum anderen Ufer der Binnenalster zum Fotoshooting im Renneinteiler mit Rad. Natürlich waren es sommerliche 15 Grad (oder so) und wir froren im Hamburger Wind. Aber das sympathische Fototeam und unsere grandiosen Trainer und Unterstützer sorgten natürlich trotzdem für beste Stimmung!
Anschließend durfte noch jeder zum Einzelshooting und zum Interview – und im Interview wurden natürlich die letzen 10 Wochen rekapituliert… schon der erste ziemlich emotionale Moment. „Wie lange habt ihr denn auf diesen Tag hier hingearbeitet?“, fragt mich Jan, der Mann, der uns in allen möglichen Situationen mit seiner Kamera einfängt. „Naja, natürlich die letzten 10 Wochen“, sage ich und halte kurz inne – denn eigentlich ist es schon viel länger. Eigentlich trainiere ich seit Januar so viel und so strukturiert wie nie – irgendwie wird mir das gerade jetzt erst richtig klar. Ich blicke kurz auf die Alster und sammle mich. Das Interview geht weiter und es ist ein komisches, ein tolles, ein ganz ungewohntes Gefühl sportlich so lange fokussiert gearbeitet zu haben. Genau so komisch ist es, auf die braune Brühe der Alster zu blicken und daran zu denken, dass man da am nächsten Tag herein springen muss 😉

Nachdem alle Fotos und Interviews im Kasten waren, hieß es für mich erstmal ins Hotel einchecken – und zwar ins Mariott, das offizielle Athletenhotel des Hamburg Wasser World Triathlons! Unglaublich!
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Man kann definitiv schlechter residieren!

Weil ich vor einiger Zeit einmal in Hamburg gewohnt habe, kannte ich durch Zufall ein paar Mitarbeiter des Mariotts und wurde herzlichst in Empfang genommen – ein weiterer ganz emotionaler Moment folgte, als ich einen kleinen Gruß meiner liebsten Freundin Julia in meinem Zimmer fand – eine Collage einiger unserer gemeinsamen Bilder mit ein paar lieben Worten, ich war so gerührt!
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„Du wirst auf jeden Fall gewinnen!“ Das kann auch nur mein Julchen schreiben!

 

Anschließend hatte ich etwas Zeit, um mir gemeinsam mit Dani und ihrer Mama die Profirennen  anzusehen – Dani sollte am nächsten Tag schon eine Stunde vor mir starten und beide waren natürlich entsprechend aufgeregt.
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Das Pre-Race Foto ist bei Dani und mir immer obligatorisch, wenn wir beim selben Wettkampf starten. Niemand ist hier aufgeregt!

Und dann war es auch schon Zeit für die Pastaparty im Multipowerzelt. Und wer denkt, es gäbe schnöde Nudeln mit Tomatensauce, liegt da ganz falsch. Henning (von DundK, den Multipowerunterstützern) hat sich mal wieder nicht lumpen lassen und so gab einen Koch, der vor Ort auf Wunsch individuelle Saucen zubereitete… sooooo lecker! Es war wirklich toll, den Abend mit dem Team, den Familien und allen Unterstützern, den Trainern, Fotografen und überhaupt all den lieben Menschen ausklingen zu lassen.
Aber natürlich lag auch eine gewisse Spannung in der Luft… der große Tag stand wirklich direkt vor der Tür!
Wie es mir am Wettkampftag ergangen ist, erfahrt ihr im nächsten Teil des Hamburg Triathlon Abenteuers!

P.S.: Es kommen auch noch einige Beiträge zu den Teamtrainings mit dem Multipower Tri-Team 😉

4 Gedanken zu “Sarahs Hamburg Triathlon Teil 1: Der Auftakt zum großen Tag

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