It never rains in (Southern) California … oder doch?

Mitte März war ich für eine Woche unterwegs in San Francisco um an der größten Game Developers Conference teilzunehmen. Auch so ein vorhaben, dass ich schon lange habe und das nun Wirklichkeit wurde. Aber nur für die Konferenz über den großen Teich? Nein, da gibt es doch so viel zu erleben. Daher habe ich mir ein paar Tage zusätzlich gegönnt.

IMG_0954Meine Unterkunft war ein AirBnB und mein Host Laura macht zufällig auch Triathlon. Daher konnte sie mir ein paar Tipps für die Umgebung geben. Hätte ich einen größeren Jet-Lag gehabt oder der innere Schweinehund wäre in Deutschland geblieben, dann hätte ich sogar noch schwimmen oder total übermotiviert auf eine Tartanbahn gekonnt. Na gut, hätte … hätte … Fahrradkette. Aber es lief auch so gut mit dem Training.

Ganz nach meinem Motto „no excuse“ ging es also auch in San Francisco weiter mit dem Trainingsplan. Und so ging es auch direkt am ersten Morgen mit einem Strandlauf los. Der Blick aus dem Fenster war alles anders als erwartet: Wolken, Nieselregen, Wind, trübe Stimmung. Aber ich hörte von meiner Unterkunft schon das Meer rauschen und daher ging es dann auch voll motiviert los. Und aus den Kopfhörern trällerte es „It never rains in Southern California“ … hahaaaaaa, das sehe ich mit eigenen Augen anders. 🙂

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Der Lauf war großartig: die Meerluft um die die Nase, Möwen, die an einem vorbeifliegen, die Wellen und die Kraft des Meeres. Genau so muss es sein. Den Rest des Tages habe ich dann mit Shoppen verbracht, denn die Geschäfte haben am Sonntag auf und es regnete den ganzen Tag.

Am nächsten Tag ging es dann wieder IMG_0915laufen, aber diesmal nicht nur am Strand, sondern einen Küstentrail entlang und dann über die Golden Gate Bridge um anschließend durch den Golden Gate Park und etliche Hügel zurück zum Ausgangspunkt zu laufen. Die Hügel fühlten sich nach Kilometer 16 wie Berge an, aber auch diese konnten meine gute Laune nicht trüben. Es war sonnig und der Ausblick von der Golden Gate Bridge großartig.

Abends ging es mir Arbeitskollegen auf eine Bootstour um die Golden Gate Bridge bei Sonnenuntergang zu bestaunen. Seht selbst, es braucht keine großen Worte:

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Tag 3 in San Francisco war für mich dann doch das Highlight, denn ich habe mir ein Rennrad ausgeliehen. Das geht dort erstaunlich gut, auch wenn es ganz schön teuer ist (ca. 50 Euro pro Tag). Aber es hat sich gelohnt. Es ging also wieder über die Golden Gate Bridge und dann in die Hügel entlang der Küste.
Eine kleine Pause gab es an der Südwestspitze, IMG_0955denn den Ausblick muss man ja auch mal genießen, die Beweisfotos für Euch wollen geschossen werden und dann ging es weiter auf und ab bis ich wieder an der Golden Gate Bridge ankam. Die Begeisterung endlich wieder draußen fahren zu können und dann noch kurzer Hose und Shirt …  unbezahlbar! Ich mag meinen Rollentrainer … *hust*… ok, es ist eine Hass-Liebe, aber Sonne und Meer ist einfach der Hauptgewinn. Da macht Training gleich viel mehr Spaß.

Ok, ich höre nun auf zu schwärmen und ich bin ja nun auch wieder zurück in Deutschland. Und inzwischen ist auch hier der Frühling angekommen.

 

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