10 Wochen Triathlontraining – ein erstes Fazit

Nach etwas entspannterem Training nach unseren Olympischen Distanzen haben Dani und ich unser Triathlontraining im Januar wieder richtig aufgenommen.

Da dieses Jahr neben mindestens 2 Olypmpischen Distanzen auch unsere erste Mitteldistanz (Hilfe!) auf dem Plan steht, haben wir uns dazu entschieden, mit profesionellen Trainern zusammenzuarbeiten, um weder zu wenig, noch zu viel oder falsch zu trainieren.
Ich habe mich für einen Triathlontrainingsplan von MyGoal entschieden. Ich hatte bei Eiswürfel im Schuh von Anke und ihrem Team gelesen und mich nach einiger Internetrecherche festgelegt.
Nach einem sehr angenehmen Telefonat hatte ich super schnell meinen ersten Trainingsplan – und der begann knallhart direkt am 1. Januar.

Seitdem trainiere ich etwa 5:30 bis 8:30 Stunden pro Woche. In der Regel gehe ich 2 Mal schwimmen, 1 oder 2 Mal zum Spinning, 2 oder 3 Mal Laufen und widme mich 1 bis 2 Mal dem Stabitraining.

Hier kommen meine 10 „Erkenntnisse“ der letzten 10 Wochen:

  1. Der Körper gewöhnt sich unfassbar schnell an die gestiegene Belastung. In den ersten 2-3 Wochen bin ich fast immer mit irgendeinem Muskelkater ins nächste Training gegangen – das ist jetzt fast gar nicht mehr der Fall.
  2. Man schafft es, 8 Stunden Sport in den Alltag zu integrieren – aber das bringt einigen Organisationsaufwand mit sich.
  3. Erstaunlicherweise bin ich nicht müder als vor Beginn der Trainingssaison, obwohl ich mehr Sport mache und ein kleines bisschen weniger schlafe.
  4. Egal, wie viele Triathlonsachen ich habe, ich will immer noch mehr.
  5. Egal, wie viel ich trainiere, Andere (gefühlt alle Anderen) trainieren noch mehr. Noch noch intensiver.
  6. Es fühlt sich an, als wären meine Sporttaschen an mir fest gewachsen.
  7. My eyes have seen things that they can never unsee –  vor allem beim Schwimmtraining ist man verstörenden Anblicken ausgesetzt. Wenn man beispielsweise beim Techniktraining in Seitlage nur mit Beinschlag voran kommt und Zeit hat, sich die Teilnehmer der Aqua Aerobic Kurses genau anzusehen. Oder wenn auf der Nachbarbahn extrem haarige Bäuche an einem vorbei ziehen. Uaaaah.
  8. Meine Lieblingserkenntnis: Man kann andere Leute im Wasser SCHMECKEN. Ohne Witz. Es wäre schön, wenn sich alle vorm Schwimmen abduschen würden.
  9. Meist ist es nicht der Körper, sondern der Kopf, der an seine Grenzen kommt.
  10. Ich weiß, dass ich gesünder essen sollte, um den stark beanspruchten Körper mit ausreichend Nährstoffen zu versorgen, aber Sandwichtoaster, Ofenkäse und Wein sind irgendwie verdammt verlockend.

Und hier kommen noch ein paar Eindrücke aus den ersten Wochen des intensiveren Trainings – nicht schön, aber… äh… selten?

4 Gedanken zu “10 Wochen Triathlontraining – ein erstes Fazit

  1. Das sind ja interessante Erkenntnisse und ich stimme dir in allen Punkten total zu! Im Freibad ist es nun auch irgendwie nicht leckerer, selbst im See neulich konnte ich sie riechen und schmecken. Iks!

    Schön, dass du mit dem Training scheinbar gut zurecht kommst und vor allem, dass es dich nicht müde macht. So sollte es sein und zum letzten Punkt: man muss sich auch etwas gönnen können!

    Viele Grüße und ganz viel Spaß auch weiterhin.

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